Kokosnuss

Die Kokosnuss ist die Frucht der Kokospalme und keine echte Nuss, sondern eine einsamige Steinfrucht.

Der hohle Kern der Kokosnuss ist mit einem weißen, aromatisch schmeckenden Fruchtfleisch von 1 bis 2 cm Dicke ausgekleidet, das fest und fasrig ist und roh verzehrt werden kann. Biologisch gesehen bildet das Fruchtfleisch gemeinsam mit dem Kokoswasser das sogenannte Endosperm.

An den Küsten Indiens, Burmas, Indonesiens und den pazifischen Inseln stellt das Fruchtfleisch der Kokosnuss das zentrale Nahrungsmittel dar.

In 100 g frischem Fruchtfleisch sind enthalten:

|Energie |Wasser |Fett |Eiweiß |Zucker |Ballaststoffe |Kalium |Calcium |Magnesium |Vitamin C
1.498 kJ (358 kcal) 45 g 36 g 4 g 4,8 g 9 g 380 mg 20 mg 39 mg 2 mg

 

Das frische Fruchtfleisch enthält ungefähr 45 % Wasser, maximal etwa 50 %. Durch Trocknen wird der Wassergehalt des Fruchtfleisches auf 5 % reduziert. Man spricht dann von Kopra. Der Fettgehalt beträgt dann 63 bis 70 %. Eine einzelne Palme liefert zwischen 5 und 20 kg Kopra pro Jahr.

Kopra dient als Ausgangsstoff zur Gewinnung von Kokosöl, Kokosfett, Margarine, getrockneten Kokosflocken und als Paste, die zum Kochen verwendet wird. Raspelkopra wird in der Süßwarenindustrie verwendet. Hauptsächlich aber gewinnt man durch Pressen der Kopra das Kokosöl. Der Pressrest voller Zucker, Eiweiß und Mineralien ist ein wertvolles Viehfutter.

Das Kokoswasser im Inneren der Kokosnuss wird nicht zu Unrecht als Nährflüssigkeit bezeichnet. Denn es enthält viele wichtige Mineralstoffe. Weil es reich ist an Kalium, Kalzium, Natrium, Phosphor, Eisen, Zink, Mangan, Selen und Kupfer, kann es schon fast mit einem isotonischen Getränk verglichen werden. Wenn Sie nach dem Sport oder in der Sommerhitze viel schwitzen mussten, ist Kokoswasser also das ideale Getränk, um den Mineralstoffhaushalt wieder zu füllen.

Der hohe Kupfergehalt der Kokosnuss hat aber noch einen weiteren Vorteil. Kupfer wird für die Bildung von Neurotransmittern benötigt. Und diese Neurotransmitter wiederum kümmern sich um den Informationsaustausch zwischen den einzelnen Zellen. Das bedeutet aber nichts anderes, als dass durch das Essen von Kokosnussfleisch indirekt die Gehirnfunktionen angeregt werden. Typische Erkrankungen der westlichen Zivilisation wie Alzheimer, lassen sich durch den Kokosnussverzehr eventuell verzögern.

Und ein weiteres Plus, mit dem die Kokosnuss hinsichtlich Ihrer Gesundheit punkten kann, ist ihr hoher Gehalt an Ballaststoffen. Ballaststoffe wirken positiv auf die Verdauung, denn sie halten den Margen-Darm-Trakt fit. Sie kurbeln den Stoffwechsel an und beugen Verstopfung vor. Außerdem senken sie den Zuckerwert im Blut, wodurch sie gleichzeitig Diabetes vorbeugen können. Ballaststoffe verweilen länger im Magen und vermitteln auf diese Weise ein besseres Sättigungsgefühl. Dieser Umstand wiederum kommt Ihnen bei einer Abmagerungsdiät zugute. Und last but not least stärken Ballaststoffe außerdem das Immunsystem. Denn sie dienen den Dickdarmbakterien als Nährstoffe, die mithelfen, eine natürliche Barriere gegen Keime intakt zu halten.

 

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kokospalme
https://www.kokos-nuss.de/kokosnuss/gesund.php#so

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