Proteine

Ein Protein, umgangssprachlich Eiweiß, ist ein biologisches Makromolekül, das aus Aminosäuren durch Peptidbindungen aufgebaut ist.

Proteine finden sich in jeder Zelle und machen zumeist mehr als die Hälfte des Trockengewichts aus. Sie dienen ihr als molekulare „Werkzeuge“ und erfüllen je nach der besonderen Struktur unterschiedliche Aufgaben, indem sie beispielsweise Zellbewegungen ermöglichen, Metabolite transportieren, Ionen pumpen, chemische Reaktionen katalysieren oder Signalstoffe erkennen können. Überwiegend aus Proteinen bestehen so auch Muskeln, Herz, Hirn, Haut und Haare.

 

Proteinbedarf

Proteine erfüllen im menschlichen Körper zahlreiche verschiedene Aufgaben und sind für alle Organfunktionen von Bedeutung, insbesondere bei der Heilung von Wunden und Krankheiten. Zum Aufbau, zum Erhalt und zur Erneuerung der Körperzellen brauchen Menschen eine Nahrung, die Protein enthält. Bezogen auf das Körpergewicht (KG) ist der Bedarf in den Wachstumsphasen zu Lebensbeginn am höchsten. Das mit der Nahrung aufgenommene Protein wird in Magen und Darm verdaut, in kleinere Bestandteile zerlegt und in Bausteine aufgespalten. Zellen der Darmschleimhaut resorbieren diese und geben die einzelnen Aminosäuren in die (portale) Blutbahn ab, die zur Leber führt. Der menschliche Organismus kann einige der Aminosäuren nicht selber herstellen, braucht sie aber als Baustein seiner eigenen Proteine. Mit der Nahrung zugeführtes Protein muss also hinreichen, den Bedarf für jede dieser unentbehrlichen (essenziellen) Aminosäuren abzudecken. Der tägliche Proteinbedarf für durchschnittliche Erwachsene liegt bei 0,91–1,2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht (g/kg KG).

 

Proteinmangel

Ein Mangel an Protein kann eine Reihe von Symptomen hervorrufen.

  • verminderte Haarpigmentierung
  • Wachstumsverzögerung
  • Lebervergrößerung
  • Muskelschwäche
  • Apathie (Teilnahmslosigkeit, mangelnde Erregbarkeit und Unempfindlichkeit gegenüber äußeren Reizen.)

 

Proteinquellen

Sehr proteinhaltige Nahrungsmittel sind:

  • Eier
  • Fisch
  • Fleisch
  • Hülsenfrüchte (Soja, Raps und Lupinen ca. 40 %, Bohnen und Erbsen ca. 20 %)
  • Milchprodukte (Käse und Quark)
  • Nüsse

Eine weitere Proteinquelle ist die Quinoa-Pflanze, welche neben ihrem hohen Eiweiß-Gehalt (etwa 14 g auf 100 g) alle 9 essentiellen Aminosäuren enthält.

 

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Protein

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